Info: Holzarten
Bauholz
Eine Kurzvorstellung der als Bauholz in Österreich am häufigsten verwendten Holzarten.
- Fichte
- Lärche
Holz im Aussenbereich
Einige attraktive Holzarten und Produkte, geeignet für die Verwendung im Aussenbereich.
- Bangkirai
- Cumaru
- Lärche
- Thermowood
Resistenzklassen
Bauholz
Fichte (FI)
- botanische Bezeichnung: Picea abies, Pinaceae
- Nadelholz
- Rohdichte (g/cm3 bei u=12 %) 0,47
- Resistenzklasse (des Kernholzes nach EN 350-2): 4
- Beschreibung:
Die Fichte ist das wichtigste heimische Bau- und Konstruktionsholz (unter geringfügigen Beimengungen von Tanne und Kiefer).
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Lärche (LA)
- botanische Bezeichnung: Larix decidua, Pinaceae
- Nadelholz
- Rohdichte (g/cm3 bei u=12 %) 0,59
- Resistenzklasse (des Kernholzes nach EN 350-2): 3-4
- Beschreibung:
Die Lärche kommt vorwiegend im Aussenbereich, dort neben Belägen aber auch konstruktiv zum Einsatz.
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Holz im Aussenbereich
Bangkirai
- botanische Bezeichnung: Shorea spp., Shorea
- Laubholz
- Rohdichte (g/cm3 bei u=12 %) 0,94
- Resistenzklasse (des Kernholzes nach EN 350-2): 2
- Beschreibung:
Sehr hartes aus Südostasien stammendes Konstruktionsholz, in Österreich bislang hauptsächlich Verwendung für Terrassenbeläge und Gartenmöbel.
Bangkirai enthält Gerbstoffe, die mit Eisen reagieren und zu schwarzen Verfärbungen führen können. Bei Befestigungsmitteln sollte deshalb unbedingt Edelstahl verwendet werden. Komponenten dieser Gerbstoffe sind wasserlöslich und damit auswaschbar
(Verschmutzung der Holzoberfläche und umgebender Bauteile).
Für Nagel- und Schraubverbindungen muss vorgebohrt werden.
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Cumaru
- botanische Bezeichnung: Dipteryx odorata
- Laubholz
- Rohdichte (g/cm3 bei u=12 %) 1,10
- Resistenzklasse (des Kernholzes nach EN 350-2): 1
- Beschreibung:
Sehr hartes aus dem nördlichen Südamerika stammendes Konstruktionsholz.
In Österreich kommt Cumaru in den letzten Jahren verstärkt als Alternative zu Bangkirai auf den Markt, da dessen zunehmende Beliebtheit zu Preissteigerungen und teilweise Lieferengpässen geführt hat. Gängigstes Produkt am heimischen Markt sind demzufolge auch Terrassendielen aus Cumaru.
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Lärche
- botanische Bezeichnung: Larix decidua, Pinaceae
- Nadelholz
- Rohdichte (g/cm3 bei u=12 %) 0,59
- Resistenzklasse (des Kernholzes nach EN 350-2): 3-4
- Beschreibung:
Von den heimischen Nadelhölzern kommt die Lärche im Aussenbereich am häufigsten zum Einsatz.
Sie ist leicht bearbeitbar und bietet eine gefällige Optik. Die Resistenzklasse lt. EN 350-2 liegt bei 3-4.
Eine heimische Alternative zur Lärche stünde mit der Robinie zur Verfügung, der einzigen mittlerweilen heimischen Holzart, die der Resistenzklasse 1-2 zugerechnet wird.
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Thermowood
- Beschreibung:
Wer Alternativen zur Lärche sucht, ohne auf tropische Holzarten ausweichen zu müssen, der findet diese zum Beispiel in Thermowood.
Dabei handelt es sich nicht um eine Holzart sondern um (meist heimische) Holzarten, die nach einem besonderen Verfahren thermisch modifiziert werden.
Dabei wird das Holz über einen Zeitraum von ca. 24 Stunden auf 200-250 Grad erwärmt. Dieser Prozess entzieht dem Holz Feuchtigkeit und den größten Teil des Harzes.
Thermowood ist gegenüber dem Ausgangsmaterial wesentlich formstabiler, härter und wesentlich weniger anfällig gegen Pilzbefall und Fäulnis und dadurch für den Einsatz im Aussenbereich geeignet. Produktabhängig Resistenzklasse 2 nach EN 350-2.
Darüber hinaus führt der Prozess zu einer Fabveränderung (temperaturabhängig mittel- bis tief schokoladenbraun). Diese Färbung ist nicht nur oberflächlich, sodass auch Schnittkanten durchgehend gleich gefärbt sind. Durch UV-Strahlung kommt es auch bei Thermowood zum Vergrauen.
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Resistenzklassen
Die in den einzelnen Beschreibungen angeführten Zuordnungen zu Resistenzklassen lt. EN 350-2 beziehen sich auf die Dauerhaftigkeit (Haltbarkeit) der jeweiligen Holzart unter gewissen Bedingungen.
- Klasse 1: sehr dauerhaft (Definition nach DIN/EN 350-2)
- Klasse 2: dauerhaft (Definition nach DIN/EN 350-2)
- Klasse 3: mässig dauerhaft (Definition nach DIN/EN 350-2)
- Klasse 4: wenig dauerhaft (Definition nach DIN/EN 350-2)
- Klasse 5: nicht dauerhaft (Definition nach DIN/EN 350-2)
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